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The story of E.T.

Die Geschichte von E.T. (Eté) beginnt im Juli 2016, als wir unsere Sommerferien in einem Haus in St. Florent Korsika verbringen.



Nach der ersten Woche kommt täglich eine Labrador Corsinu Hündin zu Besuch – wir nennen sie Flori. Sie begleitet uns ab dem Zeitpunkt an dem wir aufstehen (sie wartet jeweils vor der Haustür) und geht wieder gegen Abend. Wir haben sie in unser Herz geschlossen und versuchen herauszufinden ob sie jemandem gehört, werden aber nicht fündig. Wir rufen einen Tierarzt an, um herauszufinden ob sie gechippt ist – erfolglos. Wir kontaktieren Organisationen um herauszufinden was wir tun müssten um einen Hund von Korsika mitzunehmen, es ist aber Mitten in den Sommerferien und niemand für uns erreichbar. Wir entscheiden uns Flori nicht einfach mitzunehmen, da wir nicht wissen ob sie jemandem gehört.

Wir erhalten eine Nachricht von Manuela Furger, welche uns vom Tierheim in Calvi erzählt und auch was wir im Fall machen müssten, wenn wir Flori mitnehmen möchten. Nach einer Woche zu Hause gehen wir los an eine Hochzeit in den Pyrenäen, auf der Rückreise fahren wir nach Nizza, um erneut mit der Fähre nach Korsika zu reisen um Flori zu holen. Wir erreichen aber den Tierarzt nicht, der die notwendigen Impfungen machen sollte – wir sind im Nachhinein dankbar das wir ihn nicht erreicht haben, denn es ist der 14.7.2016 – und wir sind kurz vor Nizza in ein Hotel und nicht auf die Promenade.

Anfang Oktober 2016

Flori geht uns nicht aus dem Kopf und wir mieten für die Herbstferien eines der Häuser in St. Florent, in der Hoffnung das Flori uns besucht und wir sie mitnehmen können. Nach 5 Tagen erfolgloser Suche nach Flori, reisen wir traurig und enttäuscht ab – wir hatten keine Kraft mehr, wir haben nichts anderes gemacht als in der Gegend nach Flori zu suchen, wir haben allen Menschen die wir getroffen haben das Bild von Flori gezeigt – wir haben unzählige Stunden auf dem Dach des Hauses verbracht um weiter auf das Feld hinauszusehen – erfolglos.



Ende Oktober 2016

Wir wollen einem Hund helfen! Das war unsere Entscheidung nach der Enttäuschung. So haben wir uns die Fotos vom Tierheim in Calvi angeschaut und nach einem Austausch mit Manuela entschieden, einen Senior namens E.T. und einen Welpen namens Mirabelle zu holen (Mirabelle war jedoch schon vergeben). So fiel an einem Freitagnachmittag die Entscheidung noch an diesem Tag nach Korsika zu reisen. Nach der Arbeit holten wir noch einen Freund ab und reisten noch in dieser Nacht mit dem Auto zu 4t nach Toulon. Niemand hat geschlafen, noch nicht einmal Elias unser damals 5-jähriger Sohn.. Wir mussten die Fähre am Samstagmorgen um 6 Uhr erwischen und kamen gerade rechtzeitig auf die Fähre nach Ille Rousse. Um 13.30 Uhr kamen wir auf Korsika an und sind nach Calvi gefahren – so rasch wie möglich – wir mussten genug Zeit haben um zu schauen ob sich E.T. mit unserem Sohn versteht – mit dem Wissen, dass um 20 Uhr die Fähre von Bastia nach Toulon geht. Es war alles wunderbar, wir sahen E.T., alle verstanden sich wunderbar – wir nahmen E.T. mit und hatten eine schreckliche Fahrt. Sie hatten uns vorgewarnt, dass E.T. nicht so Autofahren mag – was leicht untertrieben war. Das arme Tier war völlig erschöpft und entspannte sich erst auf der Fähre – verständlich, E.T. hatte keine Ahnung wer wir sind und wo die Reise hinführt, musste er doch einen ganzen Tag im Auto verbringen, quer durch Frankreich und die Schweiz.

E.T. wurde dann schnell mal in Eté umgetauft (hört sich für ihn ja fast wie E.T. auf französisch an). Er fühlt sich sichtlich wohl bei uns und wir uns mit ihm. Inzwischen mag er übrigens das Autofahren sehr, er ist immer der Erste der beim Auto steht um einzusteigen 😊




Schön ist Eté da!

Um die Geschichte mit Flori noch abzuschliessen: Ein Jahr nach dem wir Eté geholt hatten, sind wir wieder in das Ferienhaus, während Eté seine Ferien bei den Grosseltern verbrachte. Kurz vor Ende der Ferien stand auf einmal an einem Morgen um 6 Uhr Flori vor der Tür – unglaublich! Zuerst dachten wir, dass wir sie mit nach Hause nehmen und sind ihr gefolgt, als sie wieder aufbrach nach ihrem Besuch. Wir konnten sie bis zu einem Haus an dem ein anderer Hund war begleiten aber mussten dann umdrehen, weil dieser Hund unsere Anwesenheit nicht schätzte. Noch an diesem Tag beschlossen wir mit einem Foto von Flori zu den umliegenden Häusern zu gehen, um nachzufragen, ob sie den Hund kennen. Und wir hatten Glück, schon beim ersten Haus sass eine Frau im Garten. Ich fragte sie ob sie den Hund kennt und sie rief nach «Flori» die eigentlich Leica heisst. Seit wir wissen, dass es ihr gut geht, konnten wir uns auch dieses Jahr wieder freuen, als uns Flori besucht hat




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