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Fertigstellung der Kranken- und Isolationsstation

Im Herbst konnte nun endlich die langersehnte Inbetriebnahme der Kranken- und Isolationsstation gefeiert werden. Nach 2-jähriger Bauzeit mit Planungsphase, umfangreichen Antragsstellungen an die zuständigen französischen Behörden und vielen, während der Bauzeit auftretenden Lieferschwierigkeiten



ist das dringend notwendige Gebäude nun bezugsfertig.

Im neuen Haus sind 4 Hundezwinger, davon 2 mit Aussengehege, ein Büro, eine Toilette und die eigentliche Krankenstation (Infirmerie) untergebracht. Schon vor Abschluss der finalen Arbeiten konnten im Gebäude ältere und kranke Hunde sicher untergebracht werden. Hier steht nun endlich auch für die vielen Welpen ein sicherer und sauberer Platz zur Verfügung. Eine Riesenerleichterung bei der täglichen Arbeit ist insbesondere die gut eingerichtete Krankenstation. Hier ist es nun möglich, dass das ortsansässige Tierarzt-Team Termine direkt in der Refuge wahrnehmen kann. Das spart die personalaufwendigen Transporte der Hunde und die zeitintensiven Termine in der Tierarzt-Praxis in Calvi. Dies ist nicht nur eine grosse Entlastung für die Helferinnen und Helfer, sondern auch viel stressärmer für die zu untersuchenden Hunde.

Ein grosser Vorteil ist nun auch, dass es nun wesentlich leichter ist kranke mit ansteckenden Krankheiten infizierte Hunde besser zu isolieren. Noch vor einem Jahr mussten 5 Welpen, die sich mit Parvovirose angesteckt hatten über 3 Wochen lang in Freigehegen isoliert und täglich behandelt werden. Hier war es zwingend nötig, dass die dafür verantwortlichen Freiwilligen bei jedem Arbeitseinsatz eine komplette Vollschutz-Kleidung, Handschuhe und Gummistiefel anziehen mussten. Alle, von den kranken Welpen benutzten Gegenstände mussten intensiv jeden Tag mehrmals desinfiziert werden, damit sich keine weiteren Hunde anstecken. Dies ist in einem Freigelände natürlich äusserst schwierig und extrem zeitaufwendig. Diese, hoffentlich nicht mehr so schnell anstehende Arbeit kann durch die geschlossene Isolationsstation im Gebäude minimiert und viel sicherer durchgeführt werden.

Die Finanzierung des Gebäudes wurde hauptsächlich über eine Förderung der französischen Regierung aus dem Programm „France Relance“ sichergestellt. Zusätzlich hat „nos amis à quatre pattes“ in der Schweiz intensiv mitgeholfen, dieses grosse Projekt im Tierheim zu realisieren.

Hier noch einmal ganz herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender und Unterstützer.




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